Hauterkrankungen

Juckreiz, Brennen, häufig wiederkehrende Infektionen des Intimbereichs, Schmerzen oder ein Gefühl des Wundseins können Zeichen einer Hauterkrankung der Vulva (Vulvadermatose) sein.

Manche Erkrankungen sind sehr typisch und damit auch leicht zu erkennen, wie z. B. ein Lichen sclerosus. Diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten und verursacht heftigen Juckreiz, vor allem in der Nacht. An der Haut von Vulva, Damm und Anlabereich entstehen flächig weißliche Veränderungen, die unbehandelt zu schweren Vernarbungen, Verklebungen und Schrumpfung insbesondere der Schamlippen führen können. Die Ursache der Erkrankung ist bislang nicht bekannt. Rechtzeitig erkannt kann ein Lichen sclerosus mit speziellen kortisonhaltigen oder immunsuppressiv wirkenden Salben gut behandelt werden. Eine langzeitige Therapie mit besonderen Pflegeprodukten bzw. eine Rezidiv-Prophylaxe sind allerdings notwendig.

Auch eine Schuppenflechte (Psoriasis) oder eine Neurodermitis können im Genitalbereich auftreten. Diese sind – anders als an der übrigen Haut- nicht so leicht zu erkennen bzw. von einander zu unterscheiden. Wegweisend sind hier oft die Eigen- und Familien-Anamnese.

Aufgrund der Vielzahl der möglichen Erkrankungen (s.o., Morbus Hailey-Hailey, Morbus Zoon, etc. ) bedarf es manchmal auch einer kleinen Hautbiopsie, die in ein Speziallabor für Hauterkrankungen eingesendet wird (Institut für Dermatohistopathologie), um die korrekte Diagnose zu stellen.

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